Körpermobil.e
Bewegung, Objekt, Körper - Ein artistisches Bewegungsspiel
Orientiert an der Bauweise eines Mobiles oder der Aufstellung einer Dominoreihe sollen in diesem Workshop zunächst verschiedene Ausgangspunkte bzw. Ausgangsaufstellungen definiert und ausprobiert werden. Diese Ansätze werden Basis sein für Bewegungsspiele mit dem Körper. Der Einsatz des Körpers steht dabei im Vordergrund. Er wird als aktiver Impulsgeber für Bewegung und als zu bewegendes Objekt eingesetzt.
Mittels Elementen aus der Bodenakrobatik werden artistische Bewegungsabläufe thematisiert und umgesetzt. Eine zentrale Rolle spielen die Aufnahme und die Weitergabe von Bewegung.
Workshopleitung: Mabel Ulonska
Einführung in die Partnerakrobatik
Nach einem ausgedehnten und spielerischen Warm up werden wir konzentriert Basis-Tricks der „Parterre Akrobatik“ erlernen. Wir versuchen „Zwei-Personen-Tricks“ und Tricks für drei Personen. Auch Pyramiden werden ausprobiert. Die Umsetzung in theatrale Möglichkeiten streben wir an. Dazu gehören das Üben von Fallen, Drehen, Aufstehen, sich halten und getragen werden. Wir präsentieren uns gegenseitig unser Erlerntes.
Bei der Akrobatik wird das Vertrauen in den Partner und die Partnerin gefördert. Durch die Schönheit der Bewegung und der Form sind die akrobatischen Figuren gut geeignet für weitere Präsentationen in den Bereichen Theater, Tanz und Sport.
Ihr werdet dabei besondere Körpererfahrungen machen:
ich bin stark, obwohl ich klein bin
wenn ich mich konzentriere, bin ich leicht, obwohl ich schwer bin
ich bin achtsam mit den Mitschülern und kann ihnen vertrauen
ich bin gelenkig obwohl ich mich ungelenk fühle
ich habe Spaß an meinem Körper und bin mutig
Je nach Gruppengröße und Zeit werden wir euch die Jonglage mit Tüchern vermitteln. Die Grundtechnik dient als Basis der Dreiballjonglage.
Vorgabe: Sportkleidung ohne Reißverschlüsse und Knöpfe, die andere verletzen oder einen selbst behindern könnten, und Gymnastikschuhe oder barfuß mit Socken zum Wärmen.
Workshopleitung: Ute von Koerber
Enne denne dubbe denne? Poesie in Bewegung
Dieser Kurs öffnet die Türen zur magischen Welt der Poesie. Lasst euch in die Welt der Worte entführen und von Reim und Rhythmus verzaubern.
Hier könnt ihr euch mit Lautmalereien und Wortspielen mal so richtig austoben und ausprobieren. Durch Sprach- und Bewegungsspiele lernt ihr Möglichkeiten kennen, wie ihr allein oder in der Gruppe Texte, kleine Gedichte, Verwirr-Reime, Abzählreime und Zungenbrecher in Bewegung und mit Requisiten auf der Bühne präsentieren könnt.
Rhythmus, Bewegung, Text und Objekte werden miteinander verbunden. Aus Improvisationen mit konkreten Bewegungs- und Spielaufgaben werden wir kleine Szenen entwickeln. Dabei werden eure Ideen mit einbezogen.
Der Kurs bietet Gelegenheit, die eigenen Ausdrucks- und Bewegungsmöglichkeiten neu zu entdecken und die Freude an der eigenen schöpferischen Phantasie zu erleben.
Vorgabe: bequeme Kleidung, Papier und Bleistift bitte mitbringen.
Für alle ab 8 Jahren.
Workshopleitung: Tania Feodora Klinger
Rhythmisch.e.Dinge
Wenn du „Stomp“ oder die „Blue Man Group“ kennst, kannst du dir ungefähr vorstellen, worauf es in diesem Workshop hinauslaufen soll: Alltagsgegenständen werden verschiedene Sounds entlockt, um damit interessante Rhythmen zu entwickeln. Außerdem sollen die „Instrumente“ beim Musizieren auf originelle Weise ihren Platz wechseln, damit der Zuschauer auch etwas zu sehen hat.
Egal, wie viel Erfahrung du im rhythmischen Bereich hast, wenn du Spaß am Rhythmus hast, bis du hier richtig!
Vorgabe: bequeme Kleidung und Schuhe.
Ab 12 Jahren.
Workshopleitung: Nicola Ryschka
mobil.e Dinge: Heimat - Improvisationen
„Heimat ist immer da, wo mein Teddy ist.“ „Heimat ist da, wo meine Eltern herkommen.“ „Ich fühl mich überall zu Hause, wenn die Leute o.k. sind.“ „Heimat ist da, wo mein Bett steht.“
Ist Heimat ein fester Ort oder kann das, was ich als Heimat verstehe, flexibel sein, mobil sein? Die meisten Menschen verstehen unter „Heimat“ ganz unterschiedliche Dinge. Mit Hilfe von Improvisationsmethoden untersuchen wir den Begriff „Heimat“. Wir werden die Bühne erkunden, uns unseren Platz suchen, uns unsere Heimat „bauen“ und vieles mehr. Durch die Improvisationen entsteht am Ende ein kleines Mosaik an Szenen, das wir öffentlich präsentieren.
Vorgabe: Es wäre schön, wenn jede/r Teilnehmer/in ein kleines Requisit mitbringt, was für ihn/sie ein Stück „Heimat“ repräsentiert. Kleidung: Bequeme Schuhe, in denen man gehen kann.
Für Schüler/innen ab 12 Jahren.
Workshopleitung: Juliette Groß